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Achtung: Fallfristen für die Vorsteuererstattung!

Für österreichische Unternehmer endet die Frist für Anträge auf Vorsteuererstattung in einem anderen EU-Mitgliedstaat am 30. September 2018. Unternehmer aus Drittländern können in Österreich aber nur mehr bis 30. Juni 2018 die Vorsteuererstattung beantragen. Diese Fristen sind nicht verlängerbar!

Erstattung in den EU-Mitgliedstaaten

Österreichische Unternehmer, die für das Jahr 2017 Vorsteuern aus einem anderen EU-Mitgliedstaat geltend machen möchten, müssen bis spätestens 30. September 2018 den Antrag auf Rückerstattung elektronisch via FinanzOnline einreichen. Da mögliche Fehlermeldungen erst mit einiger Zeitverzögerung übermittelt werden, empfehlen wir, die Einreichung bereits einige Tage vor Fristende durchzuführen. Bitte beachten Sie, dass es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Regelungen dazu gibt, ob und in welcher Form Rechnungskopien beigelegt werden müssen.

Erstattung für Unternehmer aus Drittländern

Ausländische Unternehmer, die nicht in einem EU-Mitgliedstaat ansässig sind, müssen bis spätestens 30. Juni 2018 Anträge zur Geltendmachung der im Jahr 2017 angefallenen, österreichischen Vorsteuern einbringen. Der vollständig ausgefüllte Antrag sowie sämtliche Belege und Dokumente im Original müssen spätestens am 30. Juni 2018 beim Finanzamt Graz-Stadt einlangen. Zu beachten ist, dass das Aufgabedatum des Antrags hierbei nicht relevant ist!

Auch in vielen Drittstaaten endet die Frist für Vorsteuererstattungsanträge mit dem 30. Juni 2018 (zB Schweiz oder Norwegen). Sollten im Jahr 2017 daher Vorsteuern aus Drittstaaten angefallen sein, sollten Sie sich rasch über die Möglichkeiten einer Vorsteuererstattung informieren!

Für Fragen rund um dieses Thema wenden Sie sich bitte an Frau Mag.(FH) Edith Huber-Wurzinger.

Kontakt:
Tel: +43 316 327940-819
Email: edith.huber-wurzinger@gaedke.co.at

 

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