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Aktuelles zur Registrierkassenpflicht

Die Spielregeln für die neuen Aufzeichnungspflichten zur Bekämpfung von Umsatzverkürzungen stehen nun durch die Genehmigung der Registrierkassensicherheitsverordnung durch die EU-Kommission und die Veröffentlichung des Erlasses zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht fest. Dabei sind einige wesentliche Neuerungen zu beachten:

  •  Stellt ein Unternehmer bereits im Jahr 2016 auf Erlagscheinzahlung um und ist davon auszugehen, dass die Barumsatzgrenze von EUR 7.500 in 2016 nicht überschritten wird, kann von der Anschaffung einer Registrierkasse abgesehen werden! Die Belegerteilungspflicht ist jedenfalls zu erfüllen!
  • Für die vielfach kritisierte „handelsübliche Bezeichnung“ für Waren oder Dienstleistungen, die auf den Belegen auszuweisen ist, wird es laut einem Schreiben des BMF an die WKO/Bundessparte Handel für Einzelhandelsunternehmen, Markt-, Straßen- und Wanderhandel ausreichen, wenn sie bis Ende 2020 die Warenbezeichnungen in der zu verwendenden Registrierkasse eingeschränkt bis auf 15 Warenbezeichnungen erfassen, was eine erhebliche Erleichterung im Vergleich zu den ursprünglich geplanten Maßnahmen darstellt.
  • Ist die vereinfachte Losungsermittlung mittels Kassasturz aufgrund des Überschreitens der Umsatzgrenze von EUR 30.000 nicht mehr zulässig und besteht Registrierkassenpflicht, so können alle Umsätze im Freien in die Begünstigung für mobile Gruppen fallen. Die Erfassung der einzelnen Umsätze in der Registrierkasse kann ohne nötigen Aufschub bei Rückkehr in die Betriebsstätte erfolgen. Davon unberührt bleibt die unmittelbare Belegerteilungsverpflichtung.

Ihre Fragen rund um das Thema Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht beantwortet Ihnen:

Mag. Nicole Lugger
T: 0316 327940 65
nicole.lugger@gaedke.co.at

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