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Bauwirtschaft: Überbrückungsgeld und Barzahlungsverbot

Mit 1.1.2016 kommen auf die Personalabrechnung der Bauwirtschaft einige Neuerungen zu.

Überbrückungsgeld nach dem BUAG:

Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft haben unter bestimmten Voraussetzungen nach Vollendung des 58. Lebensjahres, sofern sie in keinem Arbeitsverhältnis mehr stehen und im Anschluss an den Bezug von Überbrückungsgeld auf eine Alterspension (Korridor- oder Schwerarbeitspension) haben, einen einmaligen Anspruch auf Überbrückungsgeld.

Mit Verordnung des BMASK wurde nun der Zeitraum für den das Überbrückungsgeld längstens gebührt von 12 auf 18 Monate erhöht. Diese Verordnung tritt mit 1.1.216 in Kraft und gilt für Arbeitnehmer, denen mit 1.1.2016 oder einem späteren Zeitpunkt das Überbrückungsgeld zuerkannt wird.

Barzahlungsverbot von Arbeitslohn in der Bauwirtschaft § 48 EStG:

Für Zeiträume ab dem 1. Jänner 2016 gilt in der Bauwirtschaft ein Barzahlungsverbot an Arbeitnehmer/innen, die über ein Girokonto verfügen oder einen Rechtsanspruch auf ein solches haben.

Mit dieser Regelung möchte der Gesetzgeber die Verpflichtung zur unbaren Auszahlung von Arbeitslöhnen normieren, wodurch die Möglichkeit sowohl fiktiver Lohnzahlungen als auch von Schwarzlohnzahlungen und die damit bewirkten Ausfälle an Lohnsteuereinnahmen eingedämmt werden sollen.

Die Missachtung dieses Verbotes kann nach § 51 Abs 1 lit.f des Finanzstrafgesetzes als Finanzordnungswidrigkeit geahndet werden und wird mit einer Geldstrafe bis € 5.000,- bestraft.

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