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Beschäftigung älterer Arbeitnehmer

Ziel der Bundesregierung ist es, die Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer (ab 55 Jahren) bis zum Jahre 2018 anzuheben. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger setzt fest, dass bis zum 30. September eines jeden Jahres alle Unternehmen mit durchschnittlich 25 vollversicherten Dienstnehmern einmal jährlich den Anteil älterer Personen an allen vollversicherten Beschäftigten festzustellen hat.

Und zwar wie folgt:

  • Dienstgeber insgesamt (Gesamtquote)
  • ÖNACE Wirtschaftsabteilung des Dienstgebers (Branchenquote)
  • Dienstgeber gesondert (Dienstgeberquote)

Der Hauptverband hat die betroffenen Dienstgeber einmal jährlich über die ermittelten Quoten elektronisch zu informieren.

Für das Kalenderjahr 2017, Stichtag 30. Juni 2017, wurden Zielwerte für die Beschäftigung älterer Arbeiternehmer gesetzlich festgelegt.

Werden diese Zielwerte erreicht, zieht es keine Konsequenzen nach sich, ob die Dienstgeberquoten die Branchenquote erreicht hat oder nicht.

Werden diese Werte nicht erreicht, so tritt das „Bonus-Malus-System“ in Kraft:

Erreicht die Dienstgeberquote die Branchenquote (Zeitraum 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017) nicht, so erhöht sich die Auflösungsabgabe im Kalenderjahr 2018 jeweils auf den doppelten Betrag (Malus).

Wird die Quote allerdings erreicht oder sogar überstiegen, erhält der Dienstgeber eine Begünstigung, als der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds nur 3,8 Prozent (statt 3,9%) der Beitragsgrundlage beträgt (Bonus).

Gerne informieren wir Sie darüber, ob die Dienstgeberquote erreicht oder unterschritten ist.

Mag. Sabrina Niess
T: 0316-327941-91
sabrina.niess@gaedke.co.at

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