Das Spitzenduo

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Von der One-Man-Show zum florierenden Betrieb: Die Gebrüder Strommer feiern als eingespieltes Team außergewöhnliche Erfolge.

Als Team Strommer haben die Brüder Manfred und Johannes durch ihre beiden Unternehmen eine beeindruckende Erfolgsstory gesorgt. Wir haben das sympathische Duo interviewt.

Als individuelle Unternehmer haben Sie beschlossen als Brüder unter dem Namen Team Strommer aufzutreten. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Johannes Strommer: Wir haben eigentlich seit jeher zusammengearbeitet und unsere Synergien genutzt, da war es nur naheliegend, unsere beiden Unternehmen auch unter einen gemeinsamen Slogan zu stellen. Wir sind als Brüderpaar ein starkes Team, aber vor allem natürlich durch unsere mittlerweile rund 34 Mitarbeiter erst so richtig stark.

Beachtlich ist dabei, dass Sie beide ohne einen unternehmerischen fämiliären Background extrem erfolgreiche Betriebe gegründet haben.

Manfred Strommer: Ich habe 2002 als Ein-Mann-Fliesenlegerbetrieb begonnen, konnte nach Absolvierung der Unternehmerprüfung gleich voll durchstarten und habe sofort ein Jahr darauf die Meisterprüfung absolviert. 2007 wurde dann der Firmensitz erweitert und zusätzlich ein Verkaufs- beziehungsweise Schauraum errichtet. Seither bieten wir umfangreiche Beratung bei Fliesen, Natur- und Pflasterstein. Bestimmt das berufliche Highlight war 2008, als ich zum Jungunternehmer des Jahres gekürt wurde. Mittlerweile beschäftigt unser Betrieb 15 Mitarbeiter,davon 5 Lehrlinge, die spezialisiert sind, hochwertige und qualitativ anspruchsvolle Arbeiten zu leisten. Drei Jahre später hat sich dann auch mein Bruder selbstständig gemacht

Und das höchst erfolgreich.

Johannes Strommer: Unser Wachstum lässt sich eigentlich vor allem durch tolle Mundpropaganda erklären. Die Anzahl der Aufträge ist kontinuierlich gestiegen und dadurch auch unsere Erfahrung. Ich habe 2005 als Einzelunternehmer gestartet, 2007 die Meisterprüfung für Heizungstechnik absolviert und eine Befähigungsprüfung für Gas- und Sanitärtechnik gemacht. 2008 kam es dann zur Gründung der Strommer Johannes GmbH und seit 2011 bin ich Bezirksmeister der Landesinnung der Sanitär-,

Heizungs- und Lüftungstechniker

Wie würden Sie das Erfolgsgeheimnis des Teams Strommer definieren?

Johannes Strommer: Man muss für seine Klienten von vorne bis hinten alles perfekt organisieren. Der Kunde wünscht sich eigentlich nur, dass er bezahlt, die Arbeit perfekt erledigt wird und er selbst nicht mit kleinen unwichtigen Details belästigt wird. Alles muss reibungslos über die Bühne gehen und diese Leistung können wir jedes Mal aufs Neue abliefern! Da kommt uns natürlich unsere brüderliche Zusammenarbeit sehr zugute. Qualität und perfekter Ablauf haben oberste Priorität.

Welche Trends darf man im Fliesenbereich aktuell nicht außen vor lassen?

Manfred Strommer: Ganz egal ob klassisch oder modern, bei der Gestaltung von Bädern und sanitären Anlagen wird immer wieder auf Altbewährtes zurückgegriffen, ganz klar auf keramische Beläge. Sie sind beständig, praktisch und schaffen das perfekte Wohlfühlklima. Fliesen sind und bleiben die Nummer eins für Bad und WC, sie werden für jede Geldtasche angeboten und Qualitätsprodukte sind zudem in sämtlichen Ausführungen erhältlich.

Und auch im Sanitärbereich kommt es selbstverständlich auf Qualität an. Ist Nachhaltige Heizungstechnologie dabei nach wie vor im Kommen?

Johannes Strommer: Definitiv. Das größte Gewicht als Lieferant umweltfreundlicher Energie wird auch in Zukunft der Sonne zukommen. Wir haben daher in der Solartechnik eine hohe Expertise aufgebaut. Auch hier gilt: Sonnenenergienutzung sollte intelligent in ein Gesamtkonzept eingebettet sein. Wir bieten daher den auf Kundenanforderungen angepassten Mix aus Solar- und Biomassetechnologie in Form einer Komplettlösung an. In Österreich liegt die jährliche mittlere Sonneneinstrahlung bei rund 1.000 kWh/m2. Mit diesem Potenzial könnte Solarenergie zu einer tragenden Säule der österreichischen Energieversorgung werden.

Inwieweit haben sich ihre Aufgabenbereiche in den letzten Jahren verändert?

Manfred Strommer: Jetzt müssen wir natürlich mehr organisieren, der logistische Aufwand ist viel größer geworden. Es geht vor allem auch darum, das Netzwerk stetig zu erweitern, es zu hegen und zu pflegen. Vor einigen Jahren habe ich noch selbst mitgearbeitet, das ist heute kaum mehr möglich.

Wie sind sie eigentlich auf Gaedke & Angeringer aufmerksam geworden?

Manfred Strommer: Ich habe bei Herrn Angeringer die Unternehmerschulung gemacht. Das war bereits im Jahre 2001. Bereits damals war ich schon sehr von der Persönlichkeit und den Fähigkeiten überzeugt und seitdem bin ich ihm begeistert treu geblieben.

Wie sehr fehlt ihnen heute als erfolgreichem Unternehmer noch die manuelle Arbeit?

Johannes Strommer: Erstaunlicherweise immer wieder sehr. Es ist eine entspannende und extrem befriedigende Tätigkeit, wenn man etwas mit seinen eigenen Händen erschafft und erbaut. Den Handyterror würde ich auf jeden Fall nicht vermissen.

Das Interview stammt aus unserem Journal Sommer 2016.