News

Elektronische Meldeverpflichtung

Eingetragene Personengesellschaften und juristische Personen dürfen seit 1.1.2014 Sozialversicherungsmeldungen nur noch elektronisch übermitteln.

Der Dienstgeber hat alle Anmeldungen, Abmeldungen und Änderungsmeldungen ausschließlich über den elektronischen Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern (ELDA) abzuwickeln. Weder die gesetzlichen Bestimmungen, noch die einschlägigen Richtlinien des Hauptverbandes lassen Ausnahmen von der elektronischen Meldeverpflichtung via ELDA zu. Dies selbst dann nicht, wenn das Unternehmen über keine EDV-Ausstattung, keinen Internet-Anschluss oder keinen Steuerberater verfügt. Auch die einzelnen Krankenversicherungsträger haben keine Möglichkeit, individuelle „Ausnahmevereinbarungen“ abzuschließen.

Wird daher von einer eingetragene Personengesellschaft oder eine juristische Person dennoch eine Papiermeldung übermittelt, gilt diese als nicht erstattet! Der Dienstgeber hat mit einer (gesetzlich vorgesehenen) Sanktion zu rechnen. Außerdem kann es dadurch auch zu Verzögerungen bei der Feststellung von Leistungsansprüchen des Dienstnehmers kommen.

<< zurück