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Erhöhung der Kapitalertragsteuer

Nach vielen Vermutungen ergibt sich nun langsam ein klares Bild der Steuerreform. Das endgültige Verhandlungsergebnis wird zwar erst heute Abend von der Bundesregierung präsentiert, was aber schon seit Tagen kolportiert wird, scheint jetzt fix zu sein: Die Kapitalertragsteuer wird von 25 auf 27,5 % erhöht. Besteht nun unmittelbarer Handlungsbedarf?

Von vielen Seiten wurde deshalb im Zusammenhang mit einer möglichen Erhöhung der KESt ein Vorziehen geplanter Gewinnausschüttungen aus Kapitalgesellschaften oder Zuwendungen aus Privatstiftungen diskutiert.

Aus jetziger Sicht kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wann genau diese Regelung in Kraft tritt. Sie könnte bereits mit Präsentation der Ergebnisse der Steuerreform mit heutigem Tage erfolgen, eher ist aber damit zu rechnen, dass die Erhöhung erst mit Anfang Juli in Kraft treten wird, da auch IT-Umstellungen der Banken notwendig sind.

Sind Gewinnausschüttungen oder Zuwendungen geplant, sollte man also überlegen, diese rechtzeitig vorzunehmen, sodass sie noch mit der derzeitigen Steuerbelastung von 25 % durchgeführt werden können.

Grundsätzlich ist die Kapitalertragssteuer innerhalb von 7 Tagen nach Beschlussfassung beim Finanzamt einzuzahlen. Eine Auszahlung an den/die Gesellschafter ist nicht notwendig, der Betrag kann auch den Gesellschafterverrechnungskonten gutgebucht werden. Zu beachten ist zudem, dass Gewinnausschüttungen an mehrheitsbeteiligte geschäftsführende Gesellschafter auch der Sozialversicherungspflicht unterliegen.

Über weitere Eckdaten und Auswirkungen der kommenden Steuerreform werden wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

In der Zwischenzeit steht Ihnen Mag. Klaus Gaedke gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. Sie erreichen Ihn unter 0676-84556815.

 

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