Registrierkasse & Ärzte

Überschreiten die Einnahmen einer Ordination 15.000 Euro und werden 7.500 Euro davon in bar eingenommen, besteht Registrierkassenpflicht. Achtung: Auch die Zahlung mittels Bankomat- oder Kreditkarte und Barscheck gelten als Barumsätze!

Werden ausgestellte Honorarnoten mittels Erlagschein bezahlt, liegt keine Registrierkassenpflicht vor.

Leistungen, die von Kassenärzten erbracht werden, werden in der Regel mittels Sammelrechnung an die zuständige Krankenkasse verrechnet, es liegt in diesem Fall keine Registrierkassenpflicht vor.

Wird eine Honorarnote in der Ordination in bar bezahlt und werden oben angeführte Grenzen überschritten, sind zu den Honorarnoten Belege mittels Registrierkasse auszustellen. Auf den Belegen ist in Querverweis zur Honorarnote herzustellen (zB Zahlung zu HN 201601234). Angaben, die die ärztliche Verschwiegenheit betreffen, sind auf den Belegen nicht zu erfassen oder abzuspeichern.

Für Umsätze, die außerhalb der Ordination, zB im Rahmen von Hausbesuchen, erzielt werden, kann die Erleichterung für mobile Gruppen in Anspruch genommen werden. Vor Ort sind Belege (zB Paragon) auszustellen, die  Umsätze sind nach Rückkehr in die Ordination in der Registrierkasse  unter Angabe der Belegnummer zu erfassen.