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Steuerlast auf dem Rücken der Pferde

Seit 1. 1. 2014 fallen  Umsätze aus der Pensionshaltung  von  Pferden  sowie die  Vermietung  von  eigenen  Pferden  zu Reitzwecken  nicht  mehr  unter  die  Pauschalierung  für  Land-  und  Forstwirte. Daher  muss  für  diese  Leistungen  seit 1. 1. 2014 20 % Umsatzsteuer in Rechnung gestellt und an das Finanzamt abgeführt werden.

Aufgrund des heftigen Widerstands gegen diese Regelung wurde nun die Möglichkeit des Ansatzes von pauschalen Vorsteuern geschaffen. Danach können bei der Pensionshaltung  von  Pferden  rückwirkend ab  1.  1.  2014  pauschale  Vorsteuern  von € 24 pro eingestelltem Pferd und Monat geltend gemacht werden. Vorsteuern für die  Anschaffung  und/oder  Herstellung
von  unbeweglichem  Anlagevermögen (z.B.  Gebäude  oder  unbewegliche  Infrastruktur)  können  zusätzlich  zum  Abzug gebracht werden. Alternativ ist auch der Ansatz der tatsächlichen Vorsteuern möglich.

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