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Strafe für UVA in Papierform!

 

Die Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen (UVAs) in elektronischer Form besteht bereits seit dem 1.1.2004. Danach sind Steuererklärungen grundsätzlich elektronisch einzubringen. Das Finanzamt erhält jedoch monatlich tausende UVAs in Papierform, die teilweise auch noch fehlerhaft sind. Jede dieser Erklärungen muss händisch bearbeitet werden, wofür aber nicht genügend Ressourcen vorhanden sind.

Nach Auskunft des Finanzamtes werden ab sofort daher nur noch elektronisch eingereichte UVAs akzeptiert. Nur in Härtefällen ist eine Steuererklärung in Papierform zulässig. Das wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn kein Internet-Anschluss oder nicht einmal ein PC vorhanden sind. Wird der Steuerpflichtige durch einen Steuerberater vertreten, ist eine Abgabe in elektronischer Form jedenfalls zumutbar. Bei Abgabe der UVAs in Papierform drohen Zwangsstrafen von bis zu € 5.000. Laut telefonischer Rückfrage sollen vom Finanzamt Graz ab Mitte Jänner Strafen in Höhe von € 500 vorgeschrieben werden. (Für das Finanzamt Oststeiermark sind sogar € 1.000 vorgesehen!) Durch ein Nachsichtersuchen soll die Strafe nicht umgangen werden können.

Sollten Sie Ihre UVAs bisher in Papierform eingereicht haben, müssen Sie dies daher ab sofort elektronisch über FinanzOnline erledigen. Sie können sich dazu entweder einen eigenen Zugang zu Finanz-Online besorgen (persönlich beim Finanzamt oder über Antrag auf der Einstiegsseite zu Finanz-Online) oder Sie schicken uns monatlich oder quartalsweise Ihre Umsatzsteuerberechnung, die wir für Sie online melden. Bei Fragen dazu, können Sie sich gerne an uns wenden.

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